Under Armour store front

Fallstudie Under Armour

Wie Under Armour eine
bahnbrechende Loss-Prevention-Strategie einführte

Über dieses Projekt

Under Armour hat die iD Top-Lösung von Nedap für seine Loss-Prevention-Strategie ausgewählt. Nach der Einführung eines neuen Standards für die elektronische Artikelsicherung (EAS) in seinen nordamerikanischen Stores gibt es für Under Armour doch noch einen Wermutstropfen. „Ich könnte mich selbst dafür bestrafen, dass ich diese Lösung nicht früher entdeckt habe“, sagt Sean Donnelly, Director of Global Retail Asset Protection and Investigations bei dem führenden Activewear-Riesen.

Kunde
Under Armour
Sektor
Sport
Lösungen
Verlustprävention
Herausforderung
Verbessern Sie den Servicegrad und die Systemgenauigkeit ihrer EAS-Plattform.
Verwendete Produkte
iD Top
Under Armour logo

Das erste Produkt von Under Armour war ein T-Shirt, das den Athleten einen unbestreitbaren Vorteil verschaffte und die Art und Weise, wie sich Athleten kleiden, von Grund auf veränderte. Heute ist Innovation der Markenkern des Unternehmens und der Schlüssel zur Verwirklichung der Vision: Sie mit leistungsstarken Lösungen zu inspirieren, die, obwohl Sie zuvor nie davon gehört hatten, aus Ihrem Leben nicht mehr wegzudenken wären.

Kundenspezifische Herausforderung

Under Armour

In den Stores von Under Armour gab es bereits eine gute EAS-Lösung. Im Laufe der Zeit stellte sich jedoch immer häufiger die Frage, ob der Service, die Systemgenauigkeit und der Preis wirklich unschlagbar waren. Außerdem war die Zeit reif, neue Technologien auszuprobieren, die unter Umständen bessere Ergebnisse liefern könnten. Außerdem war die Zeit reif, neue Technologien auszuprobieren, die unter Umständen bessere Ergebnisse liefern könnten. Sean Donnelly, Director Global Retail Asset Protection and Investigations bei Under Armour, erläutert: „Innovation ist Teil unserer DNA. Das trifft auch auf die Warensicherung zu. Wir spüren ein innerliches Verlangen, ständig etwas Neues auszuprobieren, um größere Effizienzen zu ermöglichen.“ 

Überzeugt von RFID-basierter EAS

Als ihm Mitglieder seines Asset Protection (AP)-Teams Informationen zum RFID-fähigen EAS-System von Nedap präsentierten, wurde er hellhörig. Donnelly interessierte sich besonders für iD Top von Nedap – ein an der Decke montierter EAS-/RFID-Leser, der die herkömmlichen, an Ladeneingängen montierten Standantennen ersetzt. Under Armour plant zwar, seine Stores zukünftig mit RFID-Funktionen auszustatten, ist aber noch nicht ganz dazu bereit, RFID vollumfänglich für Loss Prevention und Bestandskontrolle einzusetzen. Donnelly gefiel das Konzept der Lösung von Nedap: Sie kann vorerst als eigenständiges, RFID-fähiges EAS-System eingesetzt und später in eine umfassende Lösung für RFID-Warenverfolgung umgewandelt werden.

Doch die Umstellung auf eine neue Anti-Diebstahl-Technologie wäre nicht gerade ein kleines Unterfangen und würde zahlreiche Auswirkungen mit sich bringen. Daher wollte das AP-Team die Optionen zunächst ausführlich prüfen. „Es ist immer gut, sich erstmal anzusehen, wie gut die Technologie bei anderen funktioniert. Und wir wollten uns vom guten Ruf Nedaps überzeugen“, erklärt Donnelly. Das Feedback war durchweg positiv, und das Team erfuhr nicht nur, dass die Lösung von Nedap auf dem europäischen Markt beliebt war, sondern auch, dass das Unternehmen einen guten Ruf wegen guter Zusammenarbeit hatte.

„Ich ärgere mich inzwischen darüber, dass ich gemeinsam mit meinem Team nicht früher nach Alternativen Ausschau gehalten habe. Mein Rat an AP-Verantwortliche lautet, Dinge nicht einfach abzuschreiben, weil man denkt: Das ist zu gut, um wahr zu sein. Sondern den Status quo ruhig infrage zu stellen und neuen Lösungen gegenüber offen zu sein. Wir haben gelernt, dass sich Transparenz auszahlt und dass sie ein wichtiger Bestandteil des Services eines schnell wachsenden Unternehmens darstellt, das stolz auf seine Innovationskraft ist.“

Sean Donnelly
Director Global Retail Asset Protection and Investigations
Unsere Lösung

iD Top von Nedap ist ein an der Decke montierter EAS-/RFID-Leser, der die herkömmlichen, an Ladeneingängen montierten Standantennen ersetzt. So kann der iD Top als eigenständiges RFID-fähiges EAS-System eingesetzt werden und später problemlos in eine RFID-Gesamtlösung zur Warenverfolgung integriert werden. Dies war perfekt für Under Armour, da man noch nicht bereit für eine vollständige RFID-Verlustprävention und -Bestandsverwaltung war.

Vom Surfbrett zum Laptop

Auf der Grundlage der positiven Ergebnissen aus den sorgfältigen Prüfungen entschied Under Armour, dass es an der Zeit war, einen Technologie-Test in einem Geschäft im kalifornischen Ontario zu unternehmen. Der iD Top Overhead-Leser von Nedap wurde als Diebstahlschutzlösung am Eingang des Geschäfts installiert. „Die Genauigkeit war einfach unglaublich“, sagte Donnelly. „Das System ist so intelligent, dass es die Tags anderer Hersteller herausgefiltert hat, die bei herkömmlichen Geräten fälschlicherweise Alarm auslösen können. Ein weiterer positiver Aspekt war, dass die Kosten für uns deutlich geringer waren als bei den Wettbewerbern von Nedap.“

Doch obwohl das System eine beeindruckende Leistung erbrachte, musste es die Store-Designer auf Unternehmensebene noch überzeugen.

Eine der häufigsten Beschwerden über aggressive Verlustvermeidungsstrategien ist, dass sie den Marketing- und Verkaufsbemühungen entgegenwirken können. Ganz gleich, ob den Kunden der Zugang zu den Produkten durch uniformierte Angestellte oder Geräte eingeschränkt wird, reagieren Führungskräfte im Einzelhandel empfindlich auf jede Maßnahme, die das Einkaufserlebnis potenziell beeinträchtigen könnte. Doch als der an der Decke montierte iD Top-Leser von Nedap dem Designtest unterzogen wurde, bestand er ihn ohne Probleme.

„Das bisherige EAS-Gerät hatte die Größe eines Surfbretts, der iD Top hingegen ist etwa so groß wie ein Laptop“, erklärt Donnelly. „Das Storedesign-Team im Unternehmen war von der Ästhetik des iD Top absolut begeistert. Etwas so Kleines, das in drei Metern Höhe angebracht ist, war einfach perfekt.“ Allerdings war er so klein, dass er zunächst bei Donnelly Skepsis auslöste. „Ehrlich gesagt, sah das Gerät sehr unscheinbar aus. Das war mein erster Eindruck“, so Donnelly. „Doch ich wurde schnell eines Besseren belehrt.“

Ein Kinderspiel

Insgesamt hat die AP-Abteilung von Under Armour das Projekt positiv aufgenommen. „Es war ein großer Gewinn. Wir brachten dem Handelskonzern eine Lösung, die genauer und optisch ansprechender war – und das zu geringeren Kosten“, sagte er. „An diesem Punkt war die Entscheidung, die Nedap-Lösung als unseren nordamerikanischen Standard zu übernehmen, eine Selbstverständlichkeit.“ Seit diesem Jahr verwenden alle neuen und renovierten Under Armour-Stores die Lösungen von Nedap für ihre EAS-Initiativen.

In den ersten acht Monaten entsprachen die Ergebnisse laut Donnelly genau dem, was sich Under Armour erhofft hatte. „Die Zusammenarbeit mit Nedap, sowohl direkt als auch über den Integrationspartner, war fantastisch“, fügt er hinzu. „Wir führen derzeit Gespräche mit Nedap über den Bedarf an Sensor-Tagging und über Dinge, die wir in Zukunft nutzen könnten. Diese Art von Partnerschaft zu haben, ist ein enormer Vorteil.“

Der Erfolg ist auch der Grund, warum Donnelly sich jetzt wünscht, er hätte aggressiver nach der Möglichkeit einer fortschrittlicheren Lösung gesucht – ein Fehler, den er seinen Branchenkollegen nicht rät. „Ich ärgere mich inzwischen darüber, dass ich gemeinsam mit meinem Team nicht früher nach Alternativen Ausschau gehalten habe“, so Donnelly. „Mein Rat an AP-Verantwortliche lautet, Dinge nicht einfach abzuschreiben, weil man denkt: Das ist zu gut, um wahr zu sein. Sondern den Status quo ruhig infrage zu stellen und neuen Lösungen gegenüber offen zu sein. Wir haben gelernt, dass sich Aufgeschlossenheit auszahlt und dass sie ein wichtiger Bestandteil des Services eines schnell wachsenden Unternehmens darstellt, das stolz auf seine Innovationskraft ist.“

Ich ärgere mich inzwischen darüber, dass ich gemeinsam mit meinem Team nicht früher nach Alternativen Ausschau gehalten habe. Mein Rat an AP-Verantwortliche lautet, Dinge nicht einfach abzuschreiben, weil man denkt: Das ist zu gut, um wahr zu sein.

Sean Donnelly, Director Global Retail Asset Protection and Investigations