Die Bestandsverfolgung per RFID bietet deutliche Vorteile gegenüber Barcodes

So macht die Jahresinventur Spaß und liefert gleichzeitig zuverlässige Ergebnisse

Von Tom Vieweger

Die Weihnachtstage sind vorbei. Wir starten voller Hoffnung und Erwartungen in ein neues Jahr. Während die meisten Leute ihre freien Tage genießen, steht für Mitarbeiter im Einzelhandel oft die wenig berauschende Jahresinventur an. Aber können Sie sich wirklich auf Inventurdaten aus dem Dezember verlassen, wenn Sie im Februar eine Onlinebestellung für einen Laden abwickeln müssen?

Die Bestandsverfolgung per RFID bietet deutliche Vorteile gegenüber Barcodes

Einzelhändler sind verpflichtet, ihren Bestand zumindest einmal am Endes des Geschäftsjahres zu zählen. Und jeder, der schon mal mühselig einzelne Waren gezählt hat, kann Ihnen vermutlich bestätigen, dass die althergebrachte Inventur mithilfe von Barcodes zu den lästigsten Aufgaben für ein Unternehmen zählt. Die Inventur ist teuer, zeitaufwendig und extrem anfällig für menschliche Fehler. Da die Daten der Jahresinventur zudem schnell nicht mehr aktuell sind, wachsen die Ungenauigkeiten im Bestand in den folgenden 12 Monaten immer weiter an. Das kann im ungünstigsten Fall dazu führen, dass einzelne Posten nicht mehr vorrätig sind.

Die bessere Lösung: per RFID in Echtzeit Produkte verfolgen und Bestände zählen. Die Bestandsaufnahme per RFID geht mehr als zehnmal schneller als mithilfe von Barcode-Scans. So kann die Inventur sogar Spaß machen! Hinzu kommt, dass Ihnen dank der Echtzeit-Nachverfolgung von Produkten per RFID jederzeit lückenlose Echtzeit-Bestandsdaten zur Verfügung stehen.

„Was kosten RFID-Tags?“ ist da die falsche Frage.

Die Kosten für RFID-Tagging sind im letzten Jahr (erneut) gesunken. Ein RFID-Label ist zwar teuer als ein Barcode, aber nur die reinen Kosten pro Stück zu betrachten, ist zu kurz gedacht, weil der Vergleich hinkt. Die RFID-Technologie bietet vielmehr zahlreiche Vorteile gegenüber Barcodes und, wenn man alle Aspekte berücksichtigt, eine bessere Rendite. Denken Sie allein an die Kosten für die Jahresinventur: Es ist deutlich teurer, wenn ein Mitarbeiter einzeln jeden Barcode scannen muss, statt den gesamten Bestand auf einmal per RFID zu erfassen. Außerdem können Sie eine RFID-Inventur sogar während der Öffnungszeiten Ihres Geschäfts durchführen und vermeiden Ladenschließungen und Umsatzeinbußen.

Ein Überblick über den Bestand ist entscheidend für Omnichannel-Bestellungen

Der Omnichannel-Vertrieb ist aufgrund der digitalen Innovationen, der Allgegenwart von Smartphones und nicht zuletzt wegen der Coronakrise im Einzelhandel längst Realität geworden. Händler nutzen die Bestände ihres vorhandenen Vertriebsnetzwerks, um Bestellungen über digitale Kanäle zu erfüllen. Um solche Bestellungen effizient zu erfüllen, muss der Händler natürlich wissen, wo sich die Ware befindet und wie viel vorrätig ist. Außerdem muss er in der Lage sein, den Warenbestand von dem Standort mit dem kürzesten Transportweg zu den Kunden auszuliefern. Die lückenlosen Bestandsdaten dank RFID erlauben den Einzelhändlern dabei, Produkte über den richtigen Kanal zur Verfügung zu stellen. Nur so kann er die Omnichannel-Vertriebschancen voll ausnutzen.

Teilen macht Freude – Zugriff auf Bestandsdaten per API

Zuverlässige Bestandsdaten sind das eine. Genauso wichtig ist, die Bestandsdaten leicht verfügbar und zugänglich zu machen, damit sie in Echtzeit über einen zentralen Single Point of Truth einsehbar sind – diesen Zugangspunkt bezeichnen wir als „Bestands-SPoT“. APIs (programmierbare Anwendungsschnittstellen) ermöglichen einen systematischen Datenzugriff. Durch die Kombination von Datenströmen aus verschiedenen Systemen machen sie es außerdem ganz leicht, neue Features zu entwickeln. Wenn Bestandsdaten über APIs in anderen Systemen zugänglich sind, profitieren Sie von verbesserten Anwendungen und umfassenden Erkenntnissen.

2021 ist das Jahr des Ochsen, das Jahr der Impfungen und das Jahr der RFID-Technologie

Den Bestand zuverlässig zu verwalten, ist für Omnichannel-Einzelhändler das A und O. Es ist die Grundlage, um leeren Beständen – und damit entgangenen Umsätzen – vorzubeugen. RFID bietet einen umfassenden Überblick über den Bestand und optimiert die Warenverfügbarkeit – so erlaubt die Technologie insgesamt mehr Umsätze. Einzelhändler können sich die Daten auch auf Ebene des einzelnen Standorts anzeigen lassen und wissen so genau, wie es um die Verfügbarkeit bestellt ist. Gleichzeitig profitieren die Mitarbeiter von einer benutzerfreundlichen und zuverlässigen Lösung, die sogar Spaß macht: Denn statt Zeit mit der Suche nach Artikeln zu verschwenden, können sie den Kunden helfen. Lassen Sie uns 2021 gemeinsam mehr Kunden glücklich machen.

Tom Vieweger
Business Developer
Tom Vieweger